Ein wichtiger Meilenstein ist geschafft: Im Rahmen der traditionellen Freisprechungsfeier wurden die frisch ausgebildeten Schreiner-Gesellinnen und Gesellen nach erfolgreich bestandener Gesellenprüfung feierlich in das Berufsleben verabschiedet.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die jungen Handwerkerinnen und Handwerker, die gemeinsam mit ihren Familien, Ausbildern und Gästen ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss feierten. Als Ehrengast war Kreishandwerksmeister Hans Schwaiger anwesend, der die neuen Gesellinnen und Gesellen am Ende der Feier traditionell von den Verpflichtungen ihrer Ausbildungszeit freisprach.
Obermeister Johann M. Wieser gratulierte den jungen Fachkräften in seiner Ansprache herzlich zum erfolgreichen Abschluss und würdigte die bestandene Gesellenprüfung als wichtigen Meilenstein auf dem weiteren beruflichen Weg.
Passend zum Fußballjahr verglich Wieser den Start ins Berufsleben mit dem Wechsel vom Ausbildungsbetrieb auf das „Spielfeld“ der Profiliga. Die Gesellenprüfung sei ein gelungener Saisonauftakt, nun gelte es, das erworbene Wissen und Können im Berufsalltag einzusetzen und weiterzuentwickeln.
Dabei betonte der Obermeister insbesondere die Bedeutung der kontinuierlichen Weiterbildung. Mit dem Gesellenbrief ende das Lernen nicht. Vielmehr seien die Bereitschaft zur fachlichen Weiterentwicklung und die stetige Verbesserung des eigenen Könnens wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Berufsweg. Mit ihrer Ausbildung haben die jungen Gesellinnen und Gesellen dafür eine solide Grundlage geschaffen und zugleich gute Perspektiven für ihre berufliche Zukunft.
„Der Schreinerberuf ist ein wunderbarer Beruf – ein ‚weltmeisterlicher Beruf‘“, betonte Wieser und machte zugleich deutlich, dass die Ansprüche der Kunden hoch seien. Gute handwerkliche Arbeit solle nicht nur zufriedenstellen, sondern begeistern.
Ein besonderer Moment der Feier war die Auszeichnung der besten Gesellenstücke. Den dritten Platz belegte Julius Schiemer von der Schreinerei Hubert Reim aus Anzing. Der zweite Platz ging an Anton Kriegenhofer von der Schreinerwerkstätte Wieser aus Lorenzenberg.
Den ersten Platz erreichte Nils Schmieger von der Holzdesign Huber GmbH aus Landsham. Damit konnte er sich über eine besondere Auszeichnung freuen; Schmieger wurde zugleich zum Innungssieger gekürt.
Zum Abschluss wünschte Obermeister Johann M. Wieser den frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen alles Gute und viel Erfolg für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg. Mit ihrem Können und ihrem Engagement seien sie bestens gerüstet, um im Berufsleben nun selbst „auf den Platz zu gehen“.
Bild (v.l.): Johann Schwaiger, Johann M. Wieser, Paula Schneider, Eva Selbig, Nils Naedele, Nils Schmieger, Luis Heine, Samuel Rose, Anton Johann Kriegenhofer, Lucia Schwarz, Julius Schiemer, Matthias Neudecker, Quirin Sepp, Philipp Galneder, Johann Huber, Andreas Stable
Eine offizielle Zeugnisübergabe im Handwerk würdigt nicht nur die Leistungen der Absolventen, sondern auch die Tradition und den Wert des Handwerks in unserer Gesellschaft. So versammelten sich auch in diesem Jahr die frischgebackenen Gesellen mit ihren Familien und Ausbildungsbetrieben, um im Kirchenwirt in Anzing den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und den Eintritt ins Berufsleben zu feiern. Die Zusammenarbeit von Familien, Ausbildern und Prüflingen ist eine entscheidende Grundlage, um die nächste Generation von Handwerkern zu fördern – dafür gebührt ihnen besonderer Dank. Denn der Handwerksberuf ist mehr als ein Job: Er ist eine Berufung.
Das Handwerk ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Es schafft Produkte, Dienstleistungen und zugleich Identität, Tradition und Qualität. Es bietet vielfältige Perspektiven – von der Selbstständigkeit bis zu spezialisierten Tätigkeiten – und ermöglicht einen sicheren Arbeitsplatz sowie kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung und persönliches Wachstum.
Obermeister Johann M. Wieser und sein Stellvertreter Andreas Stable übergaben die Gesellenbriefe und gratulierten den frischgebackenen Jung-Gesellen. Besondere Freude gab es, weil es diesmal zwei Innungsbeste gibt. Die Prüfungsergebnisse von Michael Gruber und Johann Singer waren genau punktgleich. Die Preise wurden von Obermeister Wieser überreicht. Zudem wurden die Gewinner des Wettbewerbs „Die Gute Form“ geehrt: Sebastian Kevin Johann Pilger (1. Platz), Franz Stumpf (2. Platz) und Johann Singer (3. Platz).
Die Tradition der Freisprechung bzw. Lossprechung geht auf die Zünfte des Spätmittelalters zurück, erklärte Kreishandwerksmeister Johann Schwaiger, und gratulierte den Jung-Gesellinnen und Jung-Gesellen zum Prüfungserfolg. Im Anschluss bat er alle Absolventinnen und Absolventen, sich zu erheben, und sprach sie feierlich frei.
Die Schreiner-Innung Ebersberg und die Kreishandwerkerschaft Ebersberg wünschen allen frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen viel Freude an der Arbeit, Anerkennung für ihre Leistung sowie Zufriedenheit, Erfolg und Glück auf dem weiteren Lebensweg.
Bild von links: Josef Angermüller, Philip Hilger, Romina Hofmann, Dominik Passler, Christoph Engl, Julian Maximilian Wasl, Michael Gruber, Sebastian Kevin Johann Pilger, Franz Stumpf, Johann Singer, Johann Schwaiger, Andreas Stable und Johann M. Wieser.
Foto: Florian Wieser
Freisprechungsfeier der Schreiner-Innung Ebersberg beim Kirchenwirt in Anzing 2024
Obermeister Johann M. Wieser (Bild links) nahm die diesjährige Fußball-Europameister-schaft zum Anlass für einen sportlichen Vergleich. „Ihr habt mit der Gesellenprüfung eine für die berufliche Zukunft wichtige Hürde genommen und die Qualifikationsrunde bestanden – die Ausbildung ist beendet. Das zukünftige Spielfeld ist jetzt das Berufsleben, sozusagen die Profiliga. Ihr seid nun die neuen, unverbrauchten Spieler auf dem Platz. Und wer im Spiel bleiben, und nicht auf die Ersatzbank wandern will, darf in seinen Anstrengungen nicht nachlassen. Die Ausbildung endet nicht mit der Aushändigung des Gesellenbriefes. Die Lust an der Weiterbildung bleibt vielmehr eine unabdingbare Voraussetzung auf dem Berufsweg. Nicht nur im Fußball gilt der Trainerrat: „Meine Spieler sollten noch ein paar Steigerungs-möglichkeiten erkennen lassen“. Und auf der Profi-Bühne kann nur bestehen wer seine Spieltechnik und das eigene Wissen und Können immer weiterentwickelt und diesen Lernprozess während des ganzen Arbeitslebens weiterverfolgt. Der Schreinerberuf ist ein wunderbarer Beruf – ein „europameisterlicher Beruf“. Die Erwartungen unserer Fans sind hoch – und wie beim Fußball will es nicht nur zufriedengestellt, sondern begeistert werden.“
Nach diesem gelungenen Vergleich überreichte er gemeinsam mit seinem Stellvertreter Andreas Stable (2.v.r.) und Kreishandwerksmeister Johann Schwaiger (1.v.r.) die Gesellenbriefe und Urkunden für die Sieger aus dem Wettbewerb „Die Gute Form“. (1. Platz: Leonhard Sander, 2. Platz: Jonas Cuntze, 3.Platz: Philipp Marinus Heiß). Als Innungsbester wurde Jonas Cuntze von der Schreinerei Finauer in Anzing geehrt.
Am Schluss bedankte sich Obermeister Wieser bei den Ausbildungsbetrieben, der Prüfungskommission, den Jurymitgliedern und bei allen, die die Ausbildung durch ihr Engagement unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren der Freisprechungsfeier: Raiffeisen-Volksbank Ebersberg eG, Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg und Hacker GmbH Rosenheim.
Nach der traditionellen Freisprechung, die von Kreishandwerksmeister Schwaiger durchgeführt wurde, ließ man den Abend mit gutem Essen und interessanten Gesprächen ausklingen.
Freigesprochen wurden, Bild von links:
Valentin Fürst, Mathias Müller, Jonas Cuntze, Philipp Marinus Heiß, Josef Niedermaier,
Leonhard Sander, Korbinian Soyer, Simon Wanka, Felicitas Daberger, Sydney Luke Frentzel
Foto: Johann Huber
(Nicht auf dem Bild: Ulrich Kainz-Huber)
Die Schreiner-Innung Ebersberg lud dieses Jahr zur Freisprechungsfeier zum Kirchenwirt in Anzing ein. Obermeister Johann M. Wieser (2.v.l.) übergab gemeinsam mit seinem Stellvertreter Andreas Stable (1.v.l.) die Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe an die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen. Auch die Fachpraktiker und Fachpraktikerinnen für Holzverarbeitung erhielten ihre Prüfungszeugnisse.
Kreishandwerksmeister Johann Schwaiger (rechts) gratulierte zur erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung. „Sie können stolz und zufrieden sein. Sie haben mit dem Gesellenbrief, eine für Ihre weitere berufliche Zukunft sehr wichtige Hürde mit Bravour genommen, lobte Herr Schwaiger die Absolventen.
Als Bester der Innungsbetriebe hat Ludwig Betz von der Schreinerei Hubert Reim in Anzing die Gesellenprüfung bestanden.
Beim Wettbewerb „Die Gute Form“ hatte Maria Hilger von der Schreinerei Stable die Nase vorn. Frau Hilger hatte im praktischen Bereich als Beste abgeschnitten und durfte somit die Schreiner-Innung Ebersberg auch bei den „German Craft Skills“ (Deutsche Meisterschaft im Handwerk) auf Kammerebene vertreten. Den zweiten Platz beim Wettbewerb „Die Gute Form“ belegte Ludwig Betz und als Dritter wurde Quirin Alexander Olesch ausgezeichnet.
Die Schreiner-Innung Ebersberg wünscht allen frischgebackenen Gesellen viel Erfolg, Glück und Zufriedenheit für den weiteren beruflichen Werdegang.
In der beruflichen Bildung eröffnet die qualifizierte Ausbildung im Schreinerhandwerk viele Möglichkeiten und bietet beste Voraussetzung für den beruflichen Erfolg. „Allerdings wünschen wir uns, dass Sie dem Schreinerhandwerk erhalten bleiben“, so das Anliegen von Obermeister Johann M. Wieser.
Im Anschluss an seine Rede übergab OM Wieser die Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe und prämierte die Besten aus dem Wettbewerb „Die Gute Form“, 1. Platz - Valentin Kriegenhofer (Schreinerei Hubert Reim, Anzing) 2. Platz - Jonas Glashauser (Holzdesign Huber GmbH, Landsham) und 3. Platz - Florian Obermair (Schreinerei Hubert Reim, Anzing), und den Innungssieger Lennard Kolbe (Schreinerei Thomas Riedhofer, Oberpframmern). Bei der Ausstellung der Gesellenstücke in der Raiffeisenbank Zorneding wurde auch heuer wieder ein Publikumspreis ausgelobt, bei dem die Entscheidung, welches Stück am besten gefällt, den Besuchern der Raiffeisenbank überlassen wurde. Als Gewinner wurde Stefan Oberleitner (Schreinerei Finauer GmbH, Anzing) vom Publikum gewählt. Auch er bekam ein Geschenk von der Schreiner-Innung Ebersberg.
Zum Schluss forderte Kreishandwerkmeister Johann Schwaiger die Jung-Gesellen und Jung-Gesellinnen, und auch die erfolgreichen Fachpraktiker und Fachpraktikerinnen auf, sich zu erheben und sprach sie feierlich im Namen der Handwerkskammer für München und Oberbayern frei.
Die Schreiner-Innung Ebersberg wünscht allen frischgebackenen Gesellen und Gesellinnen viel Freude an der Arbeit, Anerkennung für Ihre Leistungen, Zufriedenheit im Beruf und viel Erfolg und Glück für den weiteren Lebensweg.
Bild von links:
Simon Zeller, Verena Bichlmeier, Jessica Marlog, Tobias Schlögl, Obermeister Johann M. Wieser, Sophie Grod, Franziska Obersteiner, Marinus Altendorfer, László Elbl, Jakob Nitsch, Florian Obermair, Jonas Glashauser, Stefan Oberleitner, Franz X. Bachschneider (BBW St. Zeno), Valentin Kriegenhofer, Leonhard Xaver Hiltwein und Kreishandwerksmeister Johann Schwaiger
Nicht auf dem Bild: Felix Hecht, Lennard Kolbe, Christian Thurner, Jakob Janker und Brigitte Thalmeier.
Foto: Johann Huber